Empfehlung der RSK
7.4.2009
In der vierten Sitzung der Regionalen Schulkonferenz für das Eimsbüttler Kerngebiet (RSK 8) ging es ausschließlich um die Verteilung der Schulgebäude auf die Schulen.
In der zweiten und dritten Sitzung der RSK waren zwei Modelle entwickelt worden, wie die Schulen auf die Gebäude verteilt werden könnten. Beide beeinhalteten im Kern, das Gebäude des ehemaligen Bismarck-Gymnasiums in der Bogenstraße, in dem z.Z. die gemeinsame Oberstufe des Helene-Lange-Gymnasiums (HLG) und des Gymnasiums Kaiser-Friedrich-Ufer (Kaifu) untergebracht ist, zukünftig für eine Primarschle zu nutzen.
Gegen diese Lösung spricht einiges (Klassenräume zu klein für Primarschulklassen, vor kurzem fü 2 Mio € eingerichtete Fachräume nicht für PrimarschülerInnen geeignet, Schulhof für PrimarschülerInnen ungeeignet).
Darüber hinaus wird von den weiterführenden Schulen darauf hingewiesen, daß aufgrund der Vorgaben durch die Rahmenkonzepte, mehr Räume benötigt werden als ursprünglich vorgesehen waren (für Differenzierungsräume, Teamarbeitsräume u.a.). Deshalb werden an den weiterführenden Schulen nicht in dem Maße Räume frei, wie sie von den Grundschulen bzw. zukünftigen Primarschulen benötigt werden.
Die ElternvertreterInnen in der RSK haben deshalb zu Beginn der Sitzung erklärt, daß sie nur mit den vorhandenen Gebäuden keine Lösung sehen.
Fazit: Wir Eltern sind nicht bereit an dem "Gewurschtel" bei der Raumplanung zulasten der Schüler und Schulen mitzuwirken und die damit zwingend verbundene Verschlechterung der Voraussetzungen für gute Schulen in der Region 8 mit zu verantworten. Wir haben von Anfang an konstruktiv an einer Lösung mitgearbeitet. Wir fühlen uns von der Behörde missbraucht, in dem wir jetzt irgendeinem Standort den "Schwarzen Peter" zuschieben sollen. Das ist nicht unsere Aufgabe! Wir haben uns gegenseitig schätzen gelernt. Wir wollen eine Lösung für diese Region. Wir lehnen es ab, das der Prozess der RSK uns zu Verweigern macht!
Resultate:
Vorschlag für ein Votum der RSK 8 am 07.April 2009
- Wir Eltern empfinden die Situation nur sehr schwer erträglich! Wir fordern eine Lösung für die Standorte Isebek, Kielortallee, HLG, KaiFU und Oberstufenhaus.
- Alle derzeitigen Lösungsansätze in der RSK für diese Standorte gehen nur zu Lasten eines dritten Standortes.
- Das Eimsbütteler Modell muss im Bismarck-Gebäude erhalten bleiben.
- Die Oberstufenjahrgänge können nicht zurückgeführt werden.
- Wir fordern die Schulbehörde auf, ihre Aufgabe als administrative Ebene wahr zunehmen und einen zusätzlichen Schulstandort in der Region einzurichten!
Da auch Schulleitungen, LehrerInnen und SchülerInnen seit der letzten RSK im Prinzip zu ähnlichen Ergebnissen gekommen sind, steht am Ende der RSK 8 die konsensuale Feststellung, daß die Lösung des Raumproblems nur durch zusätzliche Räume möglich ist. Welche Räume dafür in Frage kommen oder wo neu gebaut werden kann, übersteigt die Möglichkeiten der RSK. Hier muß die Behörde neue Möglichkeiten finden.



