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Empfehlung der RSK

12.5.2009

Die RSK 8 hat in ihrer letzten Sitzung ihre Empfehlung abgegeben.

Präambel der Stellungnahme der RSK 8

Diese Stellungnahme der RSK 8 zur Schulreform stellt in keiner Weise eine politische Bewertung des Reformvorhabens dar. Sowohl Kritiker wie Befürworter der Schulreform waren ernsthaft und konstruktiv bemüht, eine einheitliche Empfehlung zu entwickeln. Dabei wurden viele Varianten durchdacht und geprüft, Ideen entwickelt und wieder verworfen. Für eine Reihe von Standorten wurden Lösungsansätze gefunden, nicht aber für die gesamte Region.

Im Laufe der Diskussionen ergaben sich folgende Kernpunkte.

  • Die weiterführenden Schulen beziehen über 60 % ihrer Schüler nicht aus Eimsbüttel, sondern aus ganz Hamburg. Dies führt zur größten Schulendichte Europas. Nur wenn man dies ändern will und die Zügigkeit der weiterführenden Schulen beschneidet, könnten ausreichend Räume für Primarschulzüge frei werden. Dies aber führt zu einer Qualitätsminderung, die die RSK nicht befürworten kann.
  • Die gute Qualität der zukünftigen Primarschulen erfordert mindestens einer 3-Zügigkeit.
  • Es kann keiner Primarschule zugemutet werden, dass sich ihre Schüler auf mehr als zwei Standorte verteilen.

Auch aus diesen Gründen ist es am Ende nicht gelungen, eine einheitliche Empfehlung auszusprechen. Die wesentlichen Raumfragen betreffend das Eimsbüttler Modell, die EWG-Pavillions und damit die Grundschulen An der Isebek und Kielortallee konnten nicht gelöst werden.

Bewertung und Kritik der drei von der RSK 8 diskutierten Modelle

In allen Schulen der Region 8 findet Unterricht und Erziehung derzeit in hoher Qualität statt, was einerseits die guten Ergebnisse bei den Schulabschlüssen, andererseits die großen Schülerströme aus anderen Regionen in die Region 8 bezeugen: 5 attraktive Grundschulen und 5 weiterführende Schulen mit jeweils ausgeprägtem Profil arbeiten derzeit mit großem Raummangel, da die Zügigkeiten in den unteren Klassenstufen größer sind als ausgewiesen. Der Raummangel wird sich auch in Zukunft nicht verändern. Der Schülerberg, der sich zur Zeit in den Jahrgängen 5, 6 und 7 in den weiterführenden Schulen befindet oder zukünftig befinden wird (Schuljahre 2008/09, 2009/10, 2010/11), benötigt für die kommenden 6 - 9 Jahre deutlich mehr Unterrichtsräume als vorgeplant. Die Rückläuferquote aus den Beobachtungsstufen der Gymnasien ist wegen der geringen Anzahl der nichtempfohlenen Kinder eher niedrig.

Keines der diskutierten Modelle A, B, C kann grundsätzlich die Forderungen des Rahmeneckpapiers erfüllen: In den Modellen werden zwar organisatorisch Klassenräume für Schulstufen bzw. Jahrgangszüge verteilt, für Differenzierungs- oder Teamräume ist jedoch kein Raum vorhanden. Die Frage der Fachräume ist für die Primarschulen nicht durchgängig gelöst.

Für einige Standorte konnte trotzdem innerhalb der RSK 8 Konsens hergestellt werden:

  • Einig ist sich die RSK 8 über die Einrichtung der Ganztagsschule Primarschule Hoheluft.
  • Einig ist sich die RSK 8 über die Einrichtung des Standortes Tornquiststraße als 2 bis 3-zügige Primarschule.
  • Einig ist sich die RSK 8 über die räumliche Kooperation zwischen der vierzügigen Primarschule Turmweg und dem dreizügigen Wilhelm-Gymnasium, unter Berücksichtigung des Neubaus am Wilhelm-Gymnasium.

Mindestens in den zukünftigen Primarschulen Hoheluft und Tornquiststraße werden Um- und Zubauten für die geforderten Standards des Rahmeneckwertepapiers nötig sein.

Nicht gelösten allerdings ist das Problem, das sich um das Gebäude des ehemaligen Bismarck-Gymnasium ergibt:

  • Das dort vorhandene Oberstufenzentrum Eimsbüttler Modell wird zwangsläufig seine hohe Qualität des voruniversitären Unterrichts verlieren, wenn sich die räumliche Situation derart verändert, das sich das Oberstufenhaus gemäß den drei Modellen A, B, C auf andere Gebäude verteilen muss.
  • Andererseits wird der Raum des Bismarckgebäudes dringend benötigt, damit alle Primarschulzüge in der Region untergebracht werden können. Ohne diesen zusätzlichen Standort könnte die Schule An der Isebek bestenfalls als 2-zügige Primarschule existieren. Nicht gelöst ist weiterhin das Problem des Raumbedarfs der Schule Kielortalle. Die drei Modelle bieten unterschiedliche Lösungsansätze. Ein Konsens konnte nicht hergestellt werden.

Im Bereich der Region 8 ist deshalb der Zubau oder Neubau eines Schulhauses für 3 Jahrgänge mit 3-4 Zügen als Oberstufenhaus oder für Primarschulzüge unbedingt erforderlich. Nur so kann die derzeitige Schulqualität in der zukünftigen Schulstruktur mindestens gehalten und garantiert werden.

Vollständige Stellungnahme der RSK 8

Alle drei Modelle enthalten im Anschluß an die grafische und tabellarische Darstellung der Entwürfe die selbe "textliche Darstellung der Standortempfehlungen" aus der hervorgeht, daß alle drei Modelle nicht umsetzbar sind.

Weitere Informationen zur Schulreform/Primarschule

 
Termine
31.1., 20 Uhr: Öffentliche Elternratssitzung (Lehrerzimmer)

Thema: Die neuerliche Verschiebung von Sanierung und Umbau der Schule Kielortallee

 
21.9.: Elternvollversammlung

Protokoll

 
26.8.2011: SCHULFEST - 25 JAHRE INTEGRATION

... war ein großer Erfolg!

 
Sweatshirt
Das Schul-Sweatshirt mit dem Logo der Schule gibt es in verschiedenen Größen in dunkelblau mit hellblauem Druck oder in rot mit gelben Druck. Zwei neue Farbkombinationen sind auf dem Foto zu sehen (anklicken zum Vergrößern). Das Sweatshirt wurde vom Elternrat initiert. Über das Logo hat die Kinderkonferenz entschieden. Bestellt werden kann das Sweatshirt über das Schulbüro. Der Erlös aus dem Verkauf kommt dem Schulverein zu Gute.