Übersicht
Einleitung
Eltern-Arbeitsgruppe
Forum
Material der ersten Regionalen Schulkonferenz
Protokoll der ersten Regionalen Schulkonferenz
Daten aus anderen Regionen
Unterlagen zur 2. Sitzung der RSK 8
Unterlagen zur 2. Sitzung anderer RSKs
Dritte Klassen
Kreiselternrat
Unterlagen zur 3. Sitzung der RSK 8
Unterlagen in der 3. Sitzung der RSK 8
4. RSK/Empfehlung der RSK
Empfehlung der RSK
Einleitung
Die neue Regierungskoalition im Rathaus hat beschlossen, ab dem Schuljahr 2010/11 die Schulstruktur kräftig zu verändern ( siehe Koalitionsvertrag). Statt Grundschulen für die Klassen 0 bis 4 soll es künftig Primarschulen geben, die die Klassen 0 bis 6 umfassen sollen. Daran schließt sich dann die bereits vorher geplante Aufteilung der SchülerInnen in Gymnasium und Stadtteilschule an.
Darüber, ob Primarschulen eingeführt werden sollen, hat es keinen demokratischen Diskussions- und Entscheidungsprozeß gegeben. Vor der Wahl hatte weder die CDU noch die GAL die Primarschule im Programm. Aber an der konkreten Umsetzung vor Ort des globalen Konzeptes "Primarschule" scheint die Koalition die Betroffenen beteiligen zu wollen.
Die Behörde hat einige Informationen über die Schulreform unter www.hamburg.de/schulreform veröffentlicht. Aber dort ist längst nicht alles zu finden, was es an Unterlagen gibt. Der Elternrat wird deshalb alle Materialien zu dem Thema, die wir bekommen, und die nicht von der Behörde veröffentlicht werden, hier veröffentlichen. Der Elternrat sieht dies als seinen Anteil daran, größtmögliche Transparenz in dem Planungsprozeß herzustellen.
Um darüber hinaus die Elternschaft der Schule Kielortallee in die Diskussion einzubeziehen, haben wir eine Arbeitsgruppe gegründet, die sich mit dem Planungsprozeß befasst. Außerdem wollen wir ein Diskussionsforum im Internet zur Verfügung stellen.
Eltern-Arbeitsgruppe
In dieser Arbeitsgruppe wird aktuell über die neuesten Entwicklungen in Sachen Primarschule - speziell natürlich für die Region unserer Schule - berichtet.
Nächstes Treffen:
Donnerstag 19.2.2009 um 19:30 Uhr im Lehrerzimmer
Forum
Damit die Diskussion über die Schulreform unter den Eltern der Schule Kielortallee auch online geführt werden kann, haben wir dafür ein neues Angebot im Internet eingerichtet. Für solche Fälle gibt es ein spezielles Angebot des Instituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) mit dem Namen "Schulcommsy Hamburg". Dort haben wir in der virtuellen Schule Kielortallee einen Raum "Eltern-AG Schulentwicklung" eingerichtet. Leider ist die Anmeldeprozedur etwas umständlich. Zum Glück ist dies aber nur am Anfang so, später läßt sich das Angebot leichter nutzen. Die Anmeldeprozedur Schritt für Schritt:
hamburg.schulcommsy.de aufrufen (Der Link öffnet ausnahmsweise ein neues Fenster).
Rechts oben auf der Seite unter der Überschrift "Ihre Kennung" "Neue Kennung beantragen"
Es erscheint ein Formular, das ausgefüllt werden muß. Am Ende unten "Kennung beantragen" anklicken.
Die jetzt erscheinenden Nutzungsbedingen müssen zur Kenntnis genommen werden, in dem ganz unten auf der Seite der Knopf "Ich akzeptiere die Nutzungsvereinbarungen" angeklickt wird.
Das Schulcommsy verschickt jetzt automatisch eine E-Mail mit der Bestätigung der Kennung. Den Link am Ende der E-Mail bitte anklicken.
Auf der jetzt dargestellten Seite befinden sich links oben zwei Felder zur Eingabe von Kennung und Passwort. Nach der Eingabe "Anmelden" anklicken.
Der Einstieg in das Schulcommsy ist die Raumübersicht. Jetzt geht es am einfachsten mit der "Volltextsuche" auf der rechten Seite weiter. Hier "Kielortallee" eingeben und "anzeigen"
Die Raumübersicht in der Mitte der Seite enthält jetzt nur noch die "Grundschule Kielortallee". Diesen Eintrag anklicken.
In der Mitte oben wird jetzt eine Tür dargestellt. Darunter gibt es einen Link "Raum als Gast betreten". Diesen bitte anklicken.
Jetzt sind Sie in der virtuellen Kielortallee mit verschiedenen Räumen. Einer der Klassenräume heißt "Eltern AG Schulentwicklußng". Dieser Raum wird entweder direkt in der Mitte unten unter "Klassenräume (die aktivsten 5 Räume)" angezeigt. Falls dies nicht der Fall sein sollte, bitte einmal auf die Leiste "Klassenräume" klicken.
Für den Raum der Eltern-AG muß man sich anmelden. Anklicken des Links zu dem Raum führt deshalb wieder zu eine geschlossene Tür. Diesmal steht aber "Teilnahme beantragen" darunter. Diesen Link bitte anklicken.
Es erscheint ein Formular "Teilnahmegrund". Hier kann ein Gruß an unseren Moderator Luis Kornblüh eingegeben werden. Anschließend bitte "Teilnahme registrieren" anklicken.
Luis wird dann bei nächster Gelegenheit per E-Mail mit einer Bestätigung der Freischaltung antworten. Am Ende dieser Mail befindet sich ein Link, mit dem der Raum direkt erreicht wird.
Fertig!
Material der ersten Regionalen Schulkonferenz
Die Schule Kielortallee gehört zur Region 8. Zu dieser Region gehören außerdem die Grundschulen Tornquiststrasse, Hoheluft, An der Isebek und Turmweg. Außerdem gehören dazu als weiterführende Schulen das Emilie- Wüstenfeld-Gymnasium, das Helene-Lange-Gymnasium, das Gymnasium Kaiser-Friedrich- Ufer, das Wilhelm-Gymnasium und die Ida-Ehre-Gesamtschule. Die erste Regionale Schulentwicklungskonferenz der Region 8 hat am 22.9.2008 stattgefunden. Dort wurden in einer Mappe folgende Unterlagen an die TeilnehmerInnen verteilt:
Anschreiben der Senatorin (PDF, 120 KB)
Inhaltsverzeichnis (PDF, 62 KB)
Allgemeiner Teil (PDF, 2,7 MB) (Die Eckpunkte zu den Schulformen sowie die Auflistung der allgemeinbildenden Schulen nach Regionen wurde aus Zeitgründen nicht eingescannt, sondern inhaltsgleich von anderen PDF-Publikationen der Behörde übernommen)
Hinweise zur Arbeitsweise der RSKs (PDF, 500 KB)
Regionaler Teil (PDF, 1,8 MB)
Raumbedarf (PDF, 244 KB)
Aufträge zwischen den Sitzungen (PDF, 230 KB)
Darüber hinaus wurde ein Heft "Karten der Planungsregionen" verteilt. Darin befinden sich Stadtplankarten der einzelnen Regionen, in die die Schulstandorte eingezeichnet sind. Wer den letzten Schulentwicklungsplan gesehen hat, weiß wie die Karten aussehen.
Protokoll der ersten Regionalen Schulkonferenz
Am 28.10. - also fünf Wochen nach der ersten Regionalen Schulkonferenz (RSK) - habe ich [Karsten Lüdersen, Vertreter des Elternrates in der RSK] das Protokoll der ersten RSK bekommen. Es handelt sich dabei um 25 Seiten. Allerdings enthalten diese 25 Seiten nur 25 Fotos von den Flipcharts. Ich hätte mir ein solches Protokoll nach drei oder vier Tagen gewünscht. Dann hätte ich es z.B. für den Bericht in der Eltern- Vollversammlung benutzen können. Nach fünf Wochen nützt dieses Protokoll leider nichts mehr. Aus diesem Grund dokumentieren wir hier auch nur die erste Seite des Protokolls. Mehr lohnt einfach nicht ...
Allerdings wäre es mir auch schwer gefallen, ein Protokoll der ersten RSK zu schreiben. Es ist einfach nichts greifbares passiert. Die "Eckpunkte" zu den Schulformen sind 90 Minuten vor der RSK in einer Pressekonferenz vorgestellt worden. Hätte die Behörde die Unterlagen vorher verschickt, hätten wir sie auch eigenständig ansehen können. Die ganze Sitzung wäre dann eigentlich nicht notwendig gewesen. Einen "journalistischen Bericht" über die RSK 8 hat die Behörde übrigens veröfentlicht.
Daten aus anderen Regionen
Die Schule Kielortallee liegt - wie oben beschrieben - in Region 8. In der Nachbarschaft liegen
die Regionen 4 (u.a. Schule Altonaer Str./Arnkielstr. und Ganztagsschule Ludwigstr.)
die Region 9 (u.a. Schulen Rellinger Str., Eduardstr., Lutterothstr. und Gesamtschule Stellingen
die Region 10 (u.a. Gymnasium Corveystr.)
die Region 12 (u.a. Gymnasium Eppendorf, Johanneum, Gesamtschule Eppendorf und Heinrich- Hertz-Schule)
Eine genaue Aufteilung der Regionen befindet sich auf der Seite der Behörde.
Die Behörde stellt bisher die Daten, die sie an die RSKs gibt, nur mit großer Verzögerung ins Internet. Inzwischen (Ende November) gibt es auf der Seite der Behörde die Daten der ersten RSK-Runde (Ende September/Anfang Oktober). Um diese zeitliche Differenz zu überbrücken, werden wir hier alles veröffentlichen oder verlinken, was uns "in die Finger kommt".
Die Unterlagen zu den ersten RSKs sind größtenteils identisch gewesen. Nur der "Regionale Teil" hat sich unterschieden. Diese weiteren regionalen Teile sind uns bekannt:
Der Elternrat Rellinger Straße hat die Dokumente der RSK 9 vollständig veröffentlicht: Übersichtsseite über alle Dokumente oder direkter Download des Regionalen Teils der RSK 9 (PDF, 1,7 MB)
Regionaler Teil der Region 12 (PDF, 1,2 MB)
Regionaler Teil der Region 14 (PDF, 1,2 MB)
Unterlagen zur 2. Sitzung der RSK 8
"In dieser Konferenz werden erste Modellbildungen zukünftiger Standorte unter Einschluss der in der Region zu berücksichtigenden Profile und auf Grundlage der in der ersten RSK zur Verfügung gestellten und in der zweiten RSK ergänzten Daten im Mittelpunkt stehen." Das steht in der Einladung zur zweiten Sitzung der RSK 8 am 24.11. Am 19.11.2008 sind die Unterlagen für diese zweite Sitzung eingegangen:
Ein Anschreiben
Eine Übersicht über alle Termine aller RSKs(PDF, 81 KB)
Eine Übersicht über die Formalia der zweiten Sitzungen aller RSKs(PDF, 52 KB)
Eine teilweise aktualisierte Liste der Unterrichtsräume der Schulen im Bereich der RSK 8(PDF, 23 KB)
Eine Übersicht über besondere Angebote der Schulen im Bereich der RSK 8 ("Softanalyse")(PDF, 36 KB)
Eine Übersicht über die besondere Fremdsprachenangebote in Hamburg und die Fremdsprachenangebote der Schulen im Bereich der RSK 8(PDF, 98 KB)
Einen Tag später gab es noch einen großen Nachschlag an Unterlagen. Und diese sind sehr viel interessanter als alle, die bisher versand worden waren:
Deckblatt(PDF, 19 KB)
Inhaltsverzeichnis(PDF, 20 KB)
Zügigkeiten(PDF, 27 KB)
Besonderheiten in der Region(PDF, 22 KB)
Kapazitäten(PDF, 23 KB)
Sozialindices(PDF, 166 KB)
Kinder(PDF, 267 KB)
Abschlüße(PDF, 23 KB)
Absolventen(JPG, 308 KB)
Am Ende der zweiten Sitzung der RSK 8 haben die TeilnehmerInnen eine Hausaufgabe aufbekommen.
Am Tag nach der Sitzung ist ergänzend die Herbststatistik 2008 (PDF, 22 KB) für die Region eingegangen.
Und zwei Tage nach der RSK ist diesmal das Fotoprotokoll (PDF, 2,1 MB) angekommen.
Da das Fotoprotokoll kaum lesbar ist, gibt es inzwischen eine "digitalisierte" Version des Protokolls(PDF, 500 KB).
Unterlagen zur 2. Sitzung anderer RSKs
Der Elternrat Rellinger Straße hat auch die Dokumente der zweiten RSK 9 vollständig veröffentlicht:
Aus der Region 14 sind folgende Daten eingegangen:
Zügigkeiten(PDF, 27 KB)
Besonderheiten in der Region(PDF, 22 KB)
Kapazitäten(PDF, 23 KB)
Sozialindices(PDF, 193 KB)
Absolventen(JPG, 889 KB)
Fremdsprachen(PDF, 96 KB)
Unterrichtsräume(PDF, 21 KB)
Fremdsprachen(PDF, 48 KB)
Dritte Klassen
Die dritten Klassen des Schuljahres 2008/2009 sollen nach den bisherigen Planungen der erste Jahrgang sein, der im Jahr 2010 in die Primarschule kommt. Diese Planung ist aus verschiedenen Gründen sehr problematisch. Der Elternrat sammelt deshalb vom 27.11. bis zum 4.12. unter den Eltern der 3. Klassen Unterschriften für dafür, für die jetzigen 3. Klassen die Schulreform auszusetzen.
Informationen zur 3. Klasse und Unterschriftenliste (PDF, 66 KB)
Im Rahmen der am 14.1.2009 bekanntgegebenen Übergangsregelungen für die Einführung der Primarschule hat die Schulsenatorin, Frau Götsch, mitgeteilt, daß die jetzigen dritten Klassen nicht an der Primarschule teilnehmen werden. Ausnahme: die Schulkonferenz beschließt, daß die Schule bereits mit diesem Jahrgang die Primarschule einfführt.
Kreiselternrat
Der Kreiselternrat 31 (Eimsbüttel-Süd) hat in seiner Sitzung am 2.2.2009 bei zwei Enthaltungen zum laufenden Prozeß der Schulreform folgendes beschlossen:
Das Hamburger Schulsystem ist dringend reformierungsbedürftig. Der KER 31 hält es für sinnvoll, dass Kinder länger gemeinsam lernen. Die Stellungnahme der Elternkammer vom 9.12.2008 benennt differenziert die Gelingensbedingungen für die Einführung der Primarschule und begründet sie fachlich. Die Elternkammer, die demokratisch gewählt ist und in ihrer Zusammensetzung Eltern von Kindern in allen Schulformen vertritt, ist in einem langen Diskussionsprozeß zu ihrer Stellungnahme gelangt. Sie hat in ihren Stellungnahmen insbesondere die Belange der Kinder fest im Blick. Dies hat sie auch in der Stellungnahme zur Primarschule bewiesen. Der KER 31 unterstützt daher die Stellungnahme der Elternkammer ausdrücklich.
Unterlagen zur 3. Sitzung der RSK 8
Nachdem am 2.2. das Rahmenkonzept von der Senatorin vorgestellt worden ist, sind am 3.2. die Unterlagen für die nächste RSK-Sitzung versand worden. Darunter ist natürlich auch das Rahmenkonzept und der sechste Schulbrief der Senatorin.
Eine Übersicht über alle verbleibenden RSK-Termine aller RSKs(PDF, 35 KB)
Rahmenkonzept für Primarschule, Stadtteilschule und Gymnasien(PDF, 780 KB)
Der sechste Schulbrief der Senatorin, der das Rahmenkonzept kurz vorstellt(PDF, 29 KB)
Aktualisierte Daten zur RSK 8(PDF, 161 KB)
Eine Vorlage für eine RSK- Empfehlung als Powerpoint-Präsentation(PDF, 4,9 MB (!))
Unterlagen zur 3. Sitzung der RSK 8
Die nachfolgenden Unterlagen wurden als Tischvorlage in der dritten RSK verteilt:
Arbeitsblätter für die Arbeitsgruppen der 3. RSK
Hausaufgabe für die Schulleitungen
Gesammelte Fragen aus der zweiten Runde der RSK und deren Antworten
Glossar (Begriffserklärungen)
Beurteilungskriterien für die Planungsvorschläge der RSKs
Aktualisierung Regionaldaten
4. RSK/Empfehlung der RSK
Zur vierten RSK sind keine weiteren Unterlagen verteilt worden.
In der vierten Sitzung RSK am 7.4.2009 ging es ausschließlich um die Verteilung der Schulgebäude auf die Schulen.
In der zweiten und dritten Sitzung der RSK waren zwei Modelle entwickelt worden, wie die Schulen auf die Gebäude verteilt werden könnten. Beide beeinhalteten im Kern, das Gebäude des ehemaligen Bismarck-Gymnasiums in der Bogenstraße, in dem z.Z. die gemeinsame Oberstufe des Helene-Lange-Gymnasiums (HLG) und des Gymnasiums Kaiser-Friedrich-Ufer (Kaifu) untergebracht ist, zukünftig für eine Primarschle zu nutzen.
Gegen diese Lösung spricht einiges (Klassenräume zu klein für Primarschulklassen, vor kurzem fü 2 Mio € eingerichtete Fachräume nicht für PrimarschülerInnen geeignet, Schulhof für PrimarschülerInnen ungeeignet).
Darüber hinaus wird von den weiterführenden Schulen darauf hingewiesen, daß aufgrund der Vorgaben durch die Rahmenkonzepte, mehr Räume benötigt werden als ursprünglich vorgesehen waren (für Differenzierungsräume, Teamarbeitsräume u.a.). Deshalb werden an den weiterführenden Schulen nicht in dem Maße Räume frei, wie sie von den Grundschulen bzw. zukünftigen Primarschulen benötigt werden.
Die ElternvertreterInnen in der RSK haben deshalb zu Beginn der Sitzung erklärt, daß sie nur mit den vorhandenen Gebäuden keine Lösung sehen.
Fazit: Wir Eltern sind nicht bereit an dem "Gewurschtel" bei der Raumplanung zulasten der Schüler und Schulen mitzuwirken und die damit zwingend verbundene Verschlechterung der Voraussetzungen für gute Schulen in der Region 8 mit zu verantworten. Wir haben von Anfang an konstruktiv an einer Lösung mitgearbeitet. Wir fühlen uns von der Behörde missbraucht, in dem wir jetzt irgendeinem Standort den "Schwarzen Peter" zuschieben sollen. Das ist nicht unsere Aufgabe! Wir haben uns gegenseitig schätzen gelernt. Wir wollen eine Lösung für diese Region. Wir lehnen es ab, das der Prozess der RSK uns zu Verweigern macht!
Resultate:
Vorschlag für ein Votum der RSK 8 am 07.April 2009
Wir Eltern empfinden die Situation nur sehr schwer erträglich! Wir fordern eine Lösung für die Standorte Isebek, Kielortallee, HLG, KaiFU und Oberstufenhaus.
Alle derzeitigen Lösungsansätze in der RSK für diese Standorte gehen nur zu Lasten eines dritten Standortes.
Das Eimsbütteler Modell muss im Bismarck-Gebäude erhalten bleiben.
Die Oberstufenjahrgänge können nicht zurückgeführt werden.
Wir fordern die Schulbehörde auf, ihre Aufgabe als administrative Ebene wahr zunehmen und einen zusätzlichen Schulstandort in der Region einzurichten!
Da auch Schulleitungen, LehrerInnen und SchülerInnen seit der letzten RSK im Prinzip zu ähnlichen Ergebnissen gekommen sind, steht am Ende der RSK 8 die konsensuale Feststellung, daß die Lösung des Raumproblems nur durch zusätzliche Räume möglich ist. Welche Räume dafür in Frage kommen oder wo neu gebaut werden kann, übersteigt die Möglichkeiten der RSK. Hier muß die Behörde neue Möglichkeiten finden.
Empfehlung der RSK
Die RSK 8 hat in ihrer letzten Sitzung am 12.5.2009 ihre Empfehlung abgegeben.
Präambel der Stellungnahme der RSK 8
Diese Stellungnahme der RSK 8 zur Schulreform stellt in keiner Weise eine politische Bewertung des Reformvorhabens dar. Sowohl Kritiker wie Befürworter der Schulreform waren ernsthaft und konstruktiv bemüht, eine einheitliche Empfehlung zu entwickeln. Dabei wurden viele Varianten durchdacht und geprüft, Ideen entwickelt und wieder verworfen. Für eine Reihe von Standorten wurden Lösungsansätze gefunden, nicht aber für die gesamte Region.
Im Laufe der Diskussionen ergaben sich folgende Kernpunkte.
Die weiterführenden Schulen beziehen über 60 % ihrer Schüler nicht aus Eimsbüttel, sondern aus ganz Hamburg. Dies führt zur größten Schulendichte Europas. Nur wenn man dies ändern will und die Zügigkeit der weiterführenden Schulen beschneidet, könnten ausreichend Räume für Primarschulzüge frei werden. Dies aber führt zu einer Qualitätsminderung, die die RSK nicht befürworten kann.
Die gute Qualität der zukünftigen Primarschulen erfordert mindestens einer 3-Zügigkeit.
Es kann keiner Primarschule zugemutet werden, dass sich ihre Schüler auf mehr als zwei Standorte verteilen.
Auch aus diesen Gründen ist es am Ende nicht gelungen, eine einheitliche Empfehlung auszusprechen. Die wesentlichen Raumfragen betreffend das Eimsbüttler Modell, die EWG-Pavillions und damit die Grundschulen An der Isebek und Kielortallee konnten nicht gelöst werden.
Bewertung und Kritik der drei von der RSK 8 diskutierten Modelle
In allen Schulen der Region 8 findet Unterricht und Erziehung derzeit in hoher Qualität statt, was einerseits die guten Ergebnisse bei den Schulabschlüssen, andererseits die großen Schülerströme aus anderen Regionen in die Region 8 bezeugen: 5 attraktive Grundschulen und 5 weiterführende Schulen mit jeweils ausgeprägtem Profil arbeiten derzeit mit großem Raummangel, da die Zügigkeiten in den unteren Klassenstufen größer sind als ausgewiesen. Der Raummangel wird sich auch in Zukunft nicht verändern. Der Schülerberg, der sich zur Zeit in den Jahrgängen 5, 6 und 7 in den weiterführenden Schulen befindet oder zukünftig befinden wird (Schuljahre 2008/09, 2009/10, 2010/11), benötigt für die kommenden 6 - 9 Jahre deutlich mehr Unterrichtsräume als vorgeplant. Die Rückläuferquote aus den Beobachtungsstufen der Gymnasien ist wegen der geringen Anzahl der nichtempfohlenen Kinder eher niedrig.
Keines der diskutierten Modelle A, B, C kann grundsätzlich die Forderungen des Rahmeneckpapiers erfüllen: In den Modellen werden zwar organisatorisch Klassenräume für Schulstufen bzw. Jahrgangszüge verteilt, für Differenzierungs- oder Teamräume ist jedoch kein Raum vorhanden. Die Frage der Fachräume ist für die Primarschulen nicht durchgängig gelöst.
Für einige Standorte konnte trotzdem innerhalb der RSK 8 Konsens hergestellt werden:
Einig ist sich die RSK 8 über die Einrichtung der Ganztagsschule Primarschule Hoheluft.
Einig ist sich die RSK 8 über die Einrichtung des Standortes Tornquiststraße als 2 bis 3-zügige Primarschule.
Einig ist sich die RSK 8 über die räumliche Kooperation zwischen der vierzügigen Primarschule Turmweg und dem dreizügigen Wilhelm-Gymnasium, unter Berücksichtigung des Neubaus am Wilhelm-Gymnasium.
Mindestens in den zukünftigen Primarschulen Hoheluft und Tornquiststraße werden Um- und Zubauten für die geforderten Standards des Rahmeneckwertepapiers nötig sein.
Nicht gelösten allerdings ist das Problem, das sich um das Gebäude des ehemaligen Bismarck-Gymnasium ergibt:
Das dort vorhandene Oberstufenzentrum Eimsbüttler Modell wird zwangsläufig seine hohe Qualität des voruniversitären Unterrichts verlieren, wenn sich die räumliche Situation derart verändert, das sich das Oberstufenhaus gemäß den drei Modellen A, B, C auf andere Gebäude verteilen muss.
Andererseits wird der Raum des Bismarckgebäudes dringend benötigt, damit alle Primarschulzüge in der Region untergebracht werden können. Ohne diesen zusätzlichen Standort könnte die Schule An der Isebek bestenfalls als 2-zügige Primarschule existieren. Nicht gelöst ist weiterhin das Problem des Raumbedarfs der Schule Kielortalle. Die drei Modelle bieten unterschiedliche Lösungsansätze. Ein Konsens konnte nicht hergestellt werden.
Im Bereich der Region 8 ist deshalb der Zubau oder Neubau eines Schulhauses für 3 Jahrgänge mit 3-4 Zügen als Oberstufenhaus oder für Primarschulzüge unbedingt erforderlich. Nur so kann die derzeitige Schulqualität in der zukünftigen Schulstruktur mindestens gehalten und garantiert werden.
Vollständige Stellungnahme der RSK 8
Alle drei Modelle enthalten im Anschluß an die grafische und tabellarische Darstellung der Entwürfe die selbe "textliche Darstellung der Standortempfehlungen" aus der hervorgeht, daß alle drei Modelle nicht umsetzbar sind.
Vorschlag A (PDF, 750 KB)
Vorschlag B (PDF, 760 KB)
Vorschlag C (PDF, 700 KB)



